Saxen
09.04.2020

Instandhaltung fängt bei Neuanlagen an

Sie wird gerne als selbstverständlich angesehen und deshalb häufig nicht beachtet – und doch läuft ohne sie in der Produktion nichts rund: die Instandhaltung. „Der Mehrwert der Instandhaltung sollte viel stärker kommuniziert werden. Gerade wenn sie von Anfang an in die Projektplanung einer neuen Anlage miteinfließt, ist ihr ökonomischer Wert beträchtlich“, betont Bernhard Heindl. Der Maintenance Management Specialist berät mit seinem technischen Büro österreichweit Industrieunternehmen bei der Planung und Umsetzung von Neuanlagen, aber auch bei der Analyse bestehender Prozesse und Abläufe. „Mit meiner langjährigen Erfahrung kann ich als echter Sparring Partner agieren. Ich erarbeite gemeinsam mit dem Kunden Verbesserungsvorschläge, welche Prozessschritte eventuell adaptiert werden sollten.“ Gerade auch in der Projektplanung mache sich Know-how bezahlt. Planern bzw. Anlagenherstellern fehle oft die nötige Betreibererfahrung, um bei Projekten bereits zu Beginn die „Instandhaltbarkeit“ entsprechend zu berücksichtigen. Immer striktere Projektvorgaben und fehlendes Bewusstsein über die Lebenszykluskosten würden außerdem zu fehleranfälligeren Anlagen führen. „Mir ist es wichtig, dass sich Vertreter der Instandhaltung über ihre Erfahrungen austauschen können. Ich versuche deshalb regelmäßige Netzwerktreffen im regionalen Umfeld zu organisieren, bei denen alle Beteiligten von einander lernen können. Die Maschinen mögen unterschiedlich sein, die Herausforderungen sind es nicht“, betont Heindl.

Digitalisierung als wichtiger Trend
Gesprochen wird bei den Treffen auch über aktuelle Trends der Instandhaltung wie Predictive Maintenance. „Die absolute Königsdisziplin“, so Heindl. „Zukünftig werden Maschinen und Anlagen immer intelligenter werden, die Instandhaltung kann damit rechtzeitig und geplant auf Probleme reagieren, bevor es zu Ausfällen kommt“. Die Digitalisierung vereinfacht aber auch den Administrationsaufwand der Instandhaltung und smarte Technologien mit Spracherkennung und Videoaufzeichnung heben auch das Wissensmanagement innerhalb eines Unternehmens auf ein neues Niveau. Auch Rainer Gagstädter, Fachgruppenobmann der Ingenieurbüros in der WKOÖ, sieht das Potenzial der Instandhaltung: „Gerade in diesem Bereich zählt jede Minute, der Zeitdruck ist enorm. Umso besser, wenn es Experten wie Bernhard Heindl gibt, die mit ihrem technischem Fachwissen Unternehmen einen echten Mehrwert bieten können.“


Foto: Bernhard Heindl wirft einen Blick in die Zukunft der Instandhaltung.
@Heindl

 

Ingenieurbüro für Instandhaltungsmanagement

4351 Saxen Saxen 166

instandhaltung@tb-heindl.at

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